Huhn, Roter Langpfeffer, Wacholderöl

Auf Huhn gebaut

Hier handelt es sich um eine Art Grundrezept, das je nach Saison und persönlichen Vorlieben angepasst werden kann. Kauft unbedingt ein wirklich gutes Huhn, denn der ganze Geschmack baut darauf auf!

Zubereitung
  • Das Huhn auslösen, am besten auch direkt die Keulen.
  • Die Hühnerkarkasse in den Topf geben und mit kaltem Wasser auffüllen, bis die Knochen leicht bedeckt sind. Bei mittlerer Hitze für ungefähr 40 Minuten köcheln lassen, dann passieren und soweit wie gewünscht reduzieren lassen.
  • Je weniger Flüssigkeit im Topf übrig ist, desto konzentrierter ist natürlich der Geschmack, hier kann man sich also entscheiden, ob man einen leichten oder intensiveren Fond möchte. Ist die gewünschte Intensität erreicht, die Brühe am besten noch einmal durch ein Tuch oder ein sehr feines Sieb passieren.
  • Den Langpfeffer in einem Mörser zerstoßen, fein zermahlen und mit in den Topf geben. Den Fond noch einmal aufkochen. Nun die Hühnerbrust in dünne Streifen schneiden und in der noch heißen Brühe garen - das dauert nur circa eine Minute.
  • Mit Salz und Zitronensaft abschmecken, sodass ein ausgewogener Geschmack erzielt wird - am besten immer vorsichtig beginnen, probieren und ergänzen, was an Säure und Salzigkeit noch fehlt. So lernt man auch mit der Zeit, besser zu schmecken, wie man ein Gericht „richtig“ würzt und abschmeckt.
  • In einem tiefem Teller Gemüse nach Wahl, gekochte Kartoffeln oder auch Pasta platzieren. Wir haben uns für violetten Blumenkohl, die zarten Blätter vom Blumenkohl und in feine Streifen geschnittene Frühlingszwiebeln und Staudensellerie entschieden.
  • Ein paar Streifen Hühnerbrust in jeden Teller geben und dann mit der heißen Brühe auffüllen. Zum Schluss einen großzügigen Esslöffel Wacholderöl auf die Oberfläche geben und sofort servieren.
 
Zutaten für 2 Personen
  • 1 Huhn
  • Wasser
  • Salz
  • Olivenöl
  • 2 EL Wacholderöl
  • 1 EL Langer Roter Pfeffer
  • Saft einer halben Zitrone
  • Gemüse oder Kohlenhydrate nach Wunsch
Rezeptcredit

Ann-Sophie Raemisch, Nobelhart & Schmutzig

Fotocredit

Sophia Schillik - Text, Bild, Genussmanufaktur

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