Roh marinierte "Spargeltini" mit Rhabarber-Vinaigrette, gerösteten Mandeln und Thaibasilikum

"Spargeltini" sind die neuen Zoodles

Wer sich des WOWs seiner Gäste sicher sein will, sollte jetzt schonmal den Julien-Schneider bereitlegen. Dünn geschnittener, roh marinierter Spargel (ja, roh!) verändert seine Textur und wird samtig, knackig, "slurpy". Schwer zu beschreiben, man muss es probiert haben! Ein Spektakel mit Überraschungseffekt, dennoch einfach zuzubereiten und low carb!

Zubereitung
  • Den Rhabarber schälen und in Würfel schneiden. Zusammen mit dem Honig in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze anrösten. Mit Fond und Himbeeressig ablöschen, kurz aufkochen lassen, dann die Rhabarberstücke durch ein feines Sieb abgießen und beiseite stellen. Den aufgefangenen Sud zurück in den Topf geben und einköcheln lassen.
  • Für die Vinaigrette den abgekühlten Sud mit Olivenöl, Salz und gestoßenem Kampot Pfeffer verquirlen.
  • Den Spargel schälen, holzige Enden abschneiden, dann den Spargel mit einem Julienneschneider in hauchdünne Streifen schneiden, ähnlich wie Zoodles. Falls kein Julienneschneider vorhanden ist, ersatzweise einen Sparschäler oder Käsehobel und ein kleines Messer zur Hand nehmen. In eine längliche Schale legen, mit der Vinaigrette überziehen und darin ca. 20 Minuten marinieren lassen.
  • In der Zwischenzeit die Mandeln im Ofen goldbraun rösten. Abkühlen lassen.
  • Die "Spargeltini" nun mithilfe einer Gabel vorsichtig zu Nestern formen und auf die vorbereiteten Teller setzen. Die Rhabarberwürfel darauf verteilen und das fertige Gericht mit Mandeln und Thaibasilikum bestreut servieren.
 
Zutaten als Vorspeise für 4 Personen
  • 2 Stangen (Himbeer-)Rhabarber
  • 2 El Honig
  • 100ml Geflügel- oder Gemüsefond
  • 2 EL Himbeeressig
  • 4-5 EL sehr gutes Olivenöl
  • Meersalzblüte
  • Roter Kampot Pfeffer oder Roter Langer Pfeffer
  • 1 Handvoll geschälte Mandeln
  • 10 dicke Stangen sehr frischer, weißer Spargel
  • Thaibasilikum (ersatzweise normales Basilikum)
Zeitaufwand

45 min. (plus 20 min. Zeit zum Marinieren)

Foto-& Rezeptcredit

Sophia Schillik - Text, Bild, Genussmanufaktur

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