Nicht nur Kalbsschnitzel sind platt gehauen deutlich schmackhafter. Dieses unschlagbar knusprige Brathähnchen ist ganz einfach zubereitet, wenn man ein wenig Vorarbeit leistet. Diese Vorteile bietet es:
Da das Hähnchen komplett flach aufliegt, zeigt die gesamte Hautseite nach oben zur Hitzequelle. Das Ergebnis ist eine maximal knusprige Hülle, ganz ohne weiche oder blasse Stellen auf der Unterseite. Durch die flache Form vergrößert sich die Oberfläche enorm. Die Hitze kann schneller und direkter eindringen, was die Zubereitungszeit im Ofen oder auf dem Grill fast halbiert.
Das leidige Problem der trockenen Hühnerbrust gehört der Vergangenheit an. Aufgefaltet garen Brust und Keulen absolut gleichmäßig und das Fleisch bleibt überall wunderbar zart und saftig.
Ein flaches Hähnchen lässt sich viel großzügiger und gleichmäßiger mit Rubs, Marinaden oder Kräuterbutter einreiben. Das Fleisch nimmt die Aromen so noch besser auf.
Phase 1 (Osmose): Durch das Salz tritt anfangs Fleischsaft aus. Das Salz verbindet sich mit dieser Flüssigkeit.
Phase 2 (Aufnahme): Nach mehreren Stunden saugt das Fleisch diese salzige Lösung wieder bis in die Tiefe auf.
Phase 3 (Struktur): Die Muskelproteine werden so verändert, dass sie beim späteren Erhitzen das Wasser besser binden können – das Hähnchen bleibt saftig.
Phase 4 (Trocknung für den Crunch): Trockene Haut ist die Grundvoraussetzung für ein krosses Brathähnchen. Lagern Sie es deshalb nach dem Salzen über Nacht ohne Abdeckung auf einem Teller oder Rost im Kühlschrank.
Dosierung: Ca. 5–10 g Salz pro Kilo Geflügel.