Majoran

Origanum majorana

Frischer Majoran hat einen süß-blumigen Charakter, wodurch er sich von Oregano und Thymian abhebt. Zusätzlich ist er für seine zitrusartige Frische und milde Würze bekannt.

Aroma:
Schlüsselaroma: Terpen-4-OL (harzig, pinienartig)
Harmoniert mit:
Piment d’espelette
Sumach
Thymian
Maximale Füllmenge:
Im Braunglastiegel (108 ml) 7
g

Majoran ist ein Meister der feinen Nuancen, der mit seinen warmen Akzenten Gerichte abrundet, ohne dabei andere Aromen zu überdecken. Ob frisch oder getrocknet, das „heilige Kraut der Antike“ lässt mit seiner blumigen Süße und subtiler Würze eine sanfte Komplexität im Kochtopf entstehen. Majoran ist ganz besonders in der Mitteleuropäischen und mediterranen Küche ein unverzichtbares Gewürz, was traditionell in Würsten, Bratkartoffeln und herzhaften Suppen nicht fehlen darf.

Verwendung

& Rezepte

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Verwendung

Majoran kann frisch und getrocknet verwendet werden, wobei frischer Majoran intensiver im Geschmack ist. Noch besser entfalten sie ihr Aroma, wenn man sie vor der Verwendung leicht zerreibt. Majoran am besten gegen Ende der Kochzeit hinzufügen, da längeres Kochen das Aroma verringern kann.

Aroma 0-50 Grad
Frisch, herbal
Aroma 50-100 Grad
Erdig-herbale Aromen
Aroma ab 100 Grad
Verlust von Frische und Aroma

Gewürzmischungen mit Majoran

Wurstmischungen, jordanisches Zatar,
Dukkah, Fines Herbes, Bouquet garni

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Rezept zum kennenlernen

Champignonpfanne mit Majoran, Majoranfleisch, Blunzn (Blutwurst), Gulasch Deutschland: Bratwürste, Kartoffelsuppe, Bohnengerichte, Bratkartoffeln, Leber, Hamburger Aalsuppe, Gänse und Entenbraten, Leberwurst Syrien/Orient: gegrillter Hammel (mit Majorana syriaca) Levante: mit Majorana syriaca bestreute Brotfladen

Wissenswertes

Kulinarische Heimat

Griechenland, Italien, Türkei, Syrien und Zypern

Anbaugebiete

Zu den Hauptanbaugebieten von Majoran gehören Deutschland, Polen, Ägypten, Frankreich, Italien, die USA (Kalifornien) und die Türkei.
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Wissenswertes

Majoran und Oregano werden aufgrund ihres ähnlichen Aromas in der Küche häufig verwechselt, ganz besonders in getrockneter Form und in mediterranen Gewürzmischungen. Beide gehören zur Familie der Lippenblütler und unterscheiden sich hauptsächlich in der Intensität und Feinheit der Aromen. Majoran ist nämlich im Vergleich zu Oregano milder und süßer.

Unnützes Wissen

Laut einem weniger bekannten Mythos trägt Majoran auch den Spitznamen „das Sofa der Pflanzen“. Schon im Mittelalter und in der Antike wurde Majoran als Heilpflanze geschätzt, die beruhigende und entspannende Eigenschaften hatte. So entwickelte sie sich zu einem Symbol für Komfort und Sicherheit, genau wie ein gemütliches Sofa im Wohnzimmer.

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