Ungerösteter weißer Sesam hat einen reisartigen Geschmack mit erdigen Noten und knackiger Textur. Sobald weißer Sesam geröstet wird, entpuppt sich jedoch sein volles Potential: Ein intensives nussiges Aroma setzt sich frei, das viele Gerichte bereichert und für Vollmundigkeit schafft. Durch den Röstprozess können auch süße Noten entstehen, da die natürlichen Öle karamellisiert werden.
Weißer Sesam verzaubert diverse Gerichte mit seiner subtilen Eleganz und sinem knackigen Biss. Besonders geröstet ist er für sein angenehmes nussiges Aroma bekannt, was herzhaften und süßen Speisen eine unschlagbare Geschmackstiefe verpasst. Ob als knuspriges Topping für frisch gebackenes Brot, besonderes Extra zum Sommersalat oder in gepresster Form in aromareichem Sesamöl – weißer Sesam ist ein wahrer Küchenfreund!
Für ein nussiges Aroma die Sesamsamen kurz in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis ein angenehmer Duft freigesetzt wird. Beim Kochen zunächst mit einer kleinen Dosierung beginnen, ansonsten kann der Geschmack von Sesam das Gericht überwältigen. Als Topping für Salate oder Gemüse bringen die Samen eine knackige Textur und nussige Aromen.
Zatar, Dukka, Shichimi Togarashi, Gomashio, Moles
Japanisches Goma-Dressing, Sesambrötchen, Til Laddoos (mit Kardamom gewürzte Sesamkugeln), Simit, Halva, Tahine, Hummus, Schawarma, Inside-out-Sushi/Maki, Mole poblano, Zhi ma jiang (Paste aus gerösteten Sesamsamen)
Indien
Sesam ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt mit 5000 Jahre alten Aufzeichnungen seiner kulinarischen und medizinischen Verwendung. In alten Kulturen wie der sumerischen und ägyptischen wurde die Sesampflanze sogar als heilig angesehen und für spirituelle Rituale verwendet.
Ali Baba und die 40 Räuber – in dem Märchen aus der berühmten Sammlung „Tausendundeiner Nacht“ spielt Sesam eine zentrale Rolle, als Ali mit dem Zauberspruch „Sesam öffne dich“ die geheime Höhle mit wertvollen Schätzen öffnet. Heutzutage ist der Spruch ein Synonym für das Öffnen von etwas, das verborgen oder schwer zu erreichen ist.