Thymian ist sehr komplex und unterscheidet sich je nach Sorte im Geschmack. Generell ist Thymian für eine tiefe Würze mit leicht zitronigen und minzigen Noten bekannt. Getrockneter Thymian hat zudem einen intensiveren Geschmack im Vergleich zum frischen Thymian.
Thymian ist in der mediterranen Küche unverzichtbar! Durch die beeindruckende Vielseitigkeit würzt Thymian nicht nur ofenfrische Pizza, sondern auch Fleisch, Gemüse, Fisch und Eintöpfe. Ob als Hauptgewürz oder Teil einer Kräutermischung, Thymian verleiht Gerichten eine unvergleichbare Geschmackstiefe, die einen von einer mediterranen Landschaft träumen lässt.
Weniger ist mehr: Thymian hat einen dominanten Geschmack, weshalb die Dosierung langsam dem Geschmack angepasst werden sollte. Frischen Thymian zerreiben oder zerhacken, um die ätherischen Öle freizusetzen und den Geschmack zu verstärken. Um das gesamte Geschmackspotential zu erhalten, sollte frischer Thymian erst gegen Ende des Kochvorgangs hinzugefügt werden. Getrockneter Thymian kann von Anfang an mitgekocht werden.
Herbes de Provence, Fines herbes, Bouquet garni, Zatar, Dukka, Wurstmischungen
Apfel-Thymian-Emulsion, Tomatensugo, Pilz-Risotto, Pizza, Focaccia (Fladenbrot), Pot-au feu, Ratatouille, Cassoulet, Coq au Vin, Blutwurst, Leberwurst, Gulaschsuppe, Fleischbrühen, Schweinebraten, Hasenpfeffer, Lancashire Hotpot, Stews, Schisch-Kebab, Gerichte mit Chili, amaikanischer Jerk, Wat
Südeuropa, Westasien
Das Aroma von Thymian harmoniert wunderbar mit anderen Kräutern wie Rosmarin, Oregano, Basilikum und Petersilie, weshalb er sehr beliebt in bekannten Gewürzmischungen wie Kräuter der Provence oder Za’atar ist.
Im Mittelalter stand Thymian als ein Symbol für Mut und Tapferkeit. Man glaubte, dass der Duft von Thymian Rittern Stärkte und Mut verlieh und sie vor Verletzungen schützte, weshalb sie häufig Thymianzweige in ihren Helmen trugen.