Ein blumig-frisches Aroma mit leichten Noten an Eukalyptus verleiht Basilikum seinen besonderen Reiz. Dazu kommt eine anisartige Süße. Einige Basilikum-Arten riechen nach Zimt, Zitrone oder sogar Lakritz.
Bella Italia! Obwohl Basilikum ursprünglich aus Indien stammt, sind frische Basilikumblätter aus diversen italienischen Gerichten nicht wegzudenken. Dabei gibt es kontrastreiche Sorten wie Genovese, Thai, Zitrone oder Zimt, die bunten Salaten, Pizza oder Pasta ein feines Aroma verleihen.
Frischer Basilikum entfacht sein volles Aroma, wenn er kurz vor dem Servieren zum Gericht hinzugefügt wird oder als Garnitur verwendet wird. Auch für Dressings und Pestos eignet sich Basilikum perfekt. Getrocknetes Basilikum hat ein deutlich verringertes Aroma.
Indien
Das klassische „Pesto alla Genovese“, was wir alle so lieben, hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert im italienischen Ligurien. Das Wort Pesto stammt vom Verb „pestare“, was so viel wie zerstampfen bedeutet. In der traditionellen Zubereitung werden die Basilikumblätter nämlich mit einem Mörser zerstampft und mit Knoblauch, Pinienkernen, Parmesan sowie Olivenöl kombiniert.
Es ranken sich viele Legenden um den Basilikum: Im Mittelalter war man überzeugt, dass Basilikum Schlangen anlockt. Ein anderer Mythos besagt, dass Basilikum auf Grabstätten gepflanzt wurde, damit Verstorbene Frieden finden können.