Piment d’espelette

Capsicum annuum

Der Gewürz-Charakter von Piment d’Espelette ist von einer milden Schärfe mit fruchtigen Noten und einem leicht rauchigen Aroma geprägt. Das erdige Raucharoma entsteht besonders beim Trocknen der Schoten, wodurch sie ihr volles Potential entwickeln.

Aroma:
Harmoniert mit:
Bockshornklee
Chili
Ingwer
Kaffee
Knoblauch
Koriander
Kreuzkümmel
Kümmel
Majoran
Oregano

Piment d’Espelette – die roten Chilis aus dem französischen Baskenland! Aus einem anfänglichen bäuerlichen Ritual, wobei damals die erste Piment-Ernte gefeiert wurde, hat sich sogar das heutige Piment-Festival entwickelt. Das Festival zieht jährlich Tausende Besucher an, um die Kultur und Tradition des Baskenlandes zu zelebrieren. Und das zu Recht: Die Schoten der Piment d’Espelette Sorte sind für ihre eine einzigartige Kombination aus milder Schärfe und fruchtig-süßen Noten mit einem zarten, rauchigen Unterton bekannt. Mit einem Scoville-Wert von bloß 1.000 bis 4.000 verleiht Piment d’Espelette Fisch-, Fleisch-, und Gemüsegerichten sowie sogar Desserts eine angenehme Wärme, ohne dabei zu überwältigen.

Verwendung

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Verwendung

Um das volle Aromapotential und die rote Farbe zu erhalten, Piment d’Espelette am besten erst am Ende des Kochvorgangs hinzufügen. Obwohl die Chilis eine milde Schärfe haben, erstmal leicht dosieren und nach Bedarf nachwürzen. Die Schoten können im Ganzen oder als Pulver verwendet werden.

Aroma 0-50 Grad
Fruchtig-süß, milde Schärfe
Aroma 50-100 Grad
Schärfe intensiviert
Aroma ab 100 Grad
Weniger süß, schärfer und rauchiger

Wissenswertes

Kulinarische Heimat

Französisches Baskenland (Basque Country)

Anbaugebiete

Piment d'Espelette wird ausschließlich in der französischen Region Basque Country angebaut, insbesondere im namensgebenden Dorf Espelette und den umliegenden Gemeinden im Südwesten Frankreichs.
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Wissenswertes

Der Anbau von Piment d’Espelette erfolgt ausschließlich im französischen Baskenland und unter strengen traditionellen Methoden. Ähnlich wie beim Champagner hat Piment d’Espelette eine geschützte Ursprungsbezeichnung (AOP – Appellation d’Origine Protégée), wodurch es nur in einer bestimmten Region kultiviert werden darf, um als Piment d’Espelette bezeichnet werden zu dürfen.

Unnützes Wissen

Laut einer Legende brachten französische Seefahrer Piment d’Espelette im 16. Jahrhundert von Südamerika zurück ins Baskenland. Angeblich soll einer der Seefahrer eine handvoll Samen von einer weisen Heilerin erhalten haben. Sie hat im gesagt, dass die Samen Wohlstand in seine Heimat bringen werden, was sich später als Wahrheit entpuppte, da der Anbau noch heute sehr erfolgreich ist.

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