Bockshornklee zeichnet sich durch seinen nussigen, leicht bitteren Charakter mit ordentlich Würzkraft aus. Die Samen haben eine leichte Süße, welche besonders beim Rösten dominiert und ein karamellartiges Aroma entstehen lässt.
Bockshornklee ist ein vielseitiges Gewürz, das seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin, der Landwirtschaft und in der Küche verwendet wird. Die Samen des Bockhornklees werden für die volle Würzkraft immer geröstet und sind Grundlage zahlreicher Curry- und Schmorgerichte, weshalb sie aus der indischen Küche kaum wegzudenken sind und zu jeder guten „Curry Gewürzmischung“ dazu gehören.
Die Samen ohne Öl und unter ständigem Rühren für ca. 30 Sekunden rösten, bis eine goldgelbe Farbe entsteht und sich ein nussig-aromatischer Duft entfaltet. Für das volle Geschmackserlebnis die Samen von Anfang an mitkochen und nicht erst im Laufe des Kochvorgangs hinzufügen.
Tamilisches Sambar podi, Panch Phoron, Berbere
Obatzda mit Bockshornkleesamen, Methi Naan, Shuktas, Pickles, Chutneys, Ghormeh Sabji, Kräteromlette, Hilbeh, Pastirma
Östlicher Mittelmeerraum bis nach Indien und Westasien
Sowohl die getrockneten Blätter als auch die gerösteten Samen des Bockhornklees können in der Küche je nach Rezept benutzt werden. Die Pflanze ist zudem reich an wertvollen Nährstoffen wie Magnesium, Eisen und Vitamin B6.
Der lateinische Name „Trigonella foenum-graecum“ bedeutet so viel wie „griechisches Heu“, was wohl auf die landwirtschaftliche Verwendung von Bockshornklee in der Antike zurückzuführen ist. Damals wurde die Pflanze in Griechenland geerntet, um sie vorrangig als Viehfutter zu benutzen.