Curryblätter haben einen komplexen Gewürz-Charakter, der sich je nach Zubereitungsart unterscheidet. Frische Curryblätter sind für ihr erfrischendes, zitrusartiges Aroma bekannt. Getrocknete Curryblätter hingegen verlieren die zitronigen Noten, welche mit einem bitteren Geschmack ersetzt werden. Dazu kommt eine angenehme Würze.
Curryblätter stecken voller ätherischer Öle, welche ihnen eine einzigartige Vielseitigkeit verleiht. Sie haben eine lange Tradition in der indischen Küche, in welcher Curryblätter oft in Öl angebraten werden, um eine Basis für Currys und Eintöpfe zu schaffen. Getrocknete Blätter geben Gewürzmischungen eine zitronige Frische mit würzigen Noten.
Curryblätter werden herkömmlicherweise frisch verwendet. Für das volle Aromapotential sollten sie vor der Verwendung in Öl angebraten und dann mitgekocht werden. Je nach Geschmack können sie vor dem Servieren entfernt werden, nachdem das Aroma sich entfaltet hat. In der indischen Küche werden Curryblätter auch zusammen mit anderen Gewürzen zu einer Würzpaste verarbeitet. Auch getrocknet als Bestandteil indischer Gewürzmischungen geben sie einen unbeschreiblichen Geschmack ab.
Indien und Sri Lanka
Der Duft von frischen Curryblättern würde den einen oder anderen überraschen. Anstatt dem typischen „Curryduft“ riechen sie nämlich nach Mandarine, was das frisch-zitronige Geschmacksprofil erklärt.
Nach einigen Legenden in der indischen Mythologie ist der Currybaum ein Geschenk der Götter. Man erzählt, dass die Curryblätter gesegnet wurden, was ihnen den unvergleichbaren Geschmack verlieh.