Fenchel hat einen süßlichen Charakter, der an Anis oder Lakritz erinnert. Die leichte Würze lässt sich ideal mit Koriander, Ingwer oder Kreuzkümmel verbinden.
Der Geschmack des Fenchels lässt uns von Italien träumen! Die mediterrane Pflanze, die schon seit der Antike bekannt ist und von den Römern als Gewürz, Gemüse und Heilkraut verwendet wurde, ist auch heute noch fester Bestandteil der italienischen Küche. Mehrere Aromaverbindungen sorgen für ein komplexes Geschmacksprofil und Vielseitigkeit in der Küche, weshalb Fenchel mit vielen anderen Gewürzen harmoniert und zahlreichen Gerichten eine aromatische Süße verleiht.
Für die Verwendung in deftigen Speisen sollten die Fenchelfrüchte geröstet werden. Dadurch wird der Geschmack intensiver, würziger und weniger süß. Fenchelfrüchte können über die gesamte Kochzeit mit gegart werden.
Garam Masala,
Fünf-Gewürze-Pulver, Panch
Phoron, Herbes de Provence, Brotgewürz
Lauwarme Pilze mit Fenchel, Fenchelsalami, Schweinebraten, Porchetta, gegrillter Fisch, Vinaigrette, Brot, Sauerkraut, Suppen, Chowder
Mittelmeerraum, Kleinasien
Die Früchte (Samen) sowie das Kraut kann beim Kochen je nach gewünschtem Aroma verwendet werden. Dazu unterscheidet man aufgrund unterschiedlicher Aromaverbindungen zwischen Süßfenchel und Bitterfenchel, wobei Süßfenchel im Handel generell herkömmlicher ist.
In der Antike glaubten die Römer fest daran, dass die beruhigende Wirkung von Fenchel als Schutzzauber gegen böse Geister eingesetzt werden kann. Die entzündungshemmenden und verdauungsanregenden Eigenschaften der Pflanze haben die Römer damals aber auch schon erkannt.