Koriandersamen (botanisch korrekt: Früchte) haben einen süß-würzigen Charakter mit holzigen und fruchtigen Noten, welcher beim Rösten von nussigen Tönen abgerundet wird. Zitrusartiges Aroma ist auch typisch für Koriandersamen.
Koriandersamen haben ein mildes Aroma, das aber einiges zu bieten hat! Von fruchtig über würzig bis hin zu nussig – das facettenreiche Aromaprofil ist der Grund, weshalb Koriandersamen flexibel mit anderen Gewürzen kombiniert werden können und weshalb sie ein wichtiger Bestandteil populärer Gewürzmischungen sowie zahlreicher traditioneller Länderküchen sind.
Koriandersamen können ganz oder gemahlen mitgekocht werden. Für das volle Aromapotential und einen leicht nussigen Geschmack die Samen kurz anrösten.
Masalas, Harissa, Tabil, Ras el-Hanout, Dukka, Khmeli-Suneli, Advieh, Baharat, Dhana-Jeera, Brotgewürz
Korianderschwein, Currys, Gemüsegerichte, Eintöpfe, Wurst, Salsas, grüne Oliven, süßsaure Pickles, Chutneys, Lebkuchen, Obstkompott, Vinschgauer Brot
Naher Osten und östliches Mittelmeergebiet
Im Mittelalter und in der Antike glaubte man fest daran, dass Koriandersamen eine aphrodisierende Wirkung hatten. Die Früchte wurden gemahlen und mit anderen Zutaten gemischt, um der gewünschten Person einen Liebestrunk unterzujubeln und der Magie freien Lauf zu lassen. Man kann ja hoffen! 😉
Koriandersamen werden seit Tausenden von Jahren als Gewürz verwendet, wodurch sie eine lange Tradition haben und fest in zahlreichen Länderküchen verankert sind. In der indischen Küche zum Beispiel gehören Koriandersamen zum Curry dazu, in Südamerika zur Salsa und in Europa zur Brot-Gewürzmischung.