Die Komplexität von Nigella setzt sich aus einer pfeffrigen Schärfe, leichten Süße und nussigen sowie erdigen Noten zusammen.
Nigella, auch unter dem Namen Schwarzkümmel bekannt, könnte für ihre Vielseitigkeit in der Küche glatt einen Orden verdienen! Mit einer pfeffrigen Schärfe, warmen Würze und nussigen Süße verzaubert Nigella herzhafte Speisen wie Gemüse-Eintöpfe und gebratene Fleischgerichte. In der indischen Küche ist Nigella ein unverzichtbares Schlüsselgewürz für Currys, Linsengerichte und Fladenbrot. Die kleinen, tiefschwarzen Samen sorgen dabei für eine edle Tiefe, die jedes Gericht in ein kulinarisches Kunstwerk verwandeln.
Die Samen ohne Öl rösten, um das Aroma und die Schärfe hervorzuheben. Für das komplette Aromapotential die gerösteten Samen mit einem Mörser zerstoßen. Nigella kann am Anfang oder Ende des Kochvorgangs hinzugefügt werden.
Indien, Südwestasien
Nigella ist je nach Region unter verschiedenen Namen bekannt. Generall auch als Schwarzkümmel bezeichnet, wird Nigella in Indien „Kalonji“, im arabischen „Habbat al-baraka“ und auf Englisch „Fennel Flower“ oder auch „Black Caraway“ genannt. Wegen der vielen Namen und auch des ähnlichen Aussehens wird Nigella häufig mit dem echtem Kümmel, Kreuzkümmel oder dem echten Schwarzkümmel (Bunium bulbocastanum) verwechselt.
Der arabische Name „Habbat al-baraka“ bedeutet übersetzt so viel wie „Samen des Segens“. Traditionell soll Nigella nämlich jede Art von Krankheiten heilen und dazu noch spirituellen Schutz gegen böse Geister leisten. In einigen Regionen werden Nigella-Samen daher sogar in Amuletten getragen.