Sumach hat ein säuerlich-zitroniges Aroma, was verschiedensten Gerichten eine belebende Frische verleiht. Dazu hat Sumach einen leicht fruchtigen Geschmack, wodurch er zusätzliche Komplexität und Geschmack hinzufügt.
Sumach bringt einen Hauch des Orient in die Küche: Das exotische Gewürz ist für seinen zitronigen Geschmack mit bitteren und fuchtigen Noten bekannt, wodurch Sumach über eine kulinarische Vielseitigkeit verfügt. Besonders gut eignet er sich für Fleisch-, Hühnchen- oder Gemüse-Marinaden sowie für frische Salate und cremige Joghurt-Dips. Sumach verzabert viele Gerichte der mediterranen und nahöstlichen Küche.
Mit Sumar wird meistens erst kurz vor dem Servieren gewürzt, um eine angenehme Frische und zitronige, säuerliche Note hinzuzufügen und sein intensives Aroma zu erhalten. In der türkischen und iranischen Küche wird Sumar oft mit Salz gemischt und als Tischgewürz benutzt.
Türkei, Iran, Syrien
Sumach ist ein wesentlicher Bestandteil im Za’atar, einer traditionellen Gewürzmischung aus dem Nahen Osten. Es wird behauptet, dass Sumar seit der Antike in kleinen Dörfern genutzt wurde, um Fladenbrot zu würzen. Es verlieh eine leicht säuerliche Note, die noch heute in nahöstlichen Gerichten geschätzt wird.
In der italienischen Renaissance galt Sumach als exotisches Gewürz, das von arabischen Händlern nach Europa gebracht wurde. Es war ein Symbol für Reichtum, und wohlhabende Familien nutzen Sumach, um ihre Gäste zu beeindrucken.