Fermentierter Kampot

Pfeffer | 50 g

Inhalt: 0,05 kg

(199,00  / kg)

 
Frischer, saftiger, salziger Kampot Pfeffer. Haltbar durch Fermentation.

9,95 

inkl. 7 % MwSt.

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Der Fermentierte Kampot Pfeffer macht auch aus einfachen Gerichten etwas Besonderes. Meine Gäste sind immer wieder beeindruckt vom einzigartigen Geschmack.

- Annette

 (Hennes' Finest) -

Fermentiert sich ins Gedächtnis

Freunde der gepflegten Pfefferkultur, es ist Zeit zu staunen, denn der Kampot Pfeffer hat den Zaubermantel der Fermentation übergeworfen und sein Wesen verändert. Ein traditioneller, handwerklicher Kniff zur Haltbarmachung, ein genialer Kniff für ein neuartiges Pfeffererlebnis. Durch das Hinzufügen von Salz und die Vergärung (Fermentation) durch Mikroorganismen, bleibt der junge grüne Pfeffer knackig und saftig, wird aber durch die Fermentation um eine säuerlich-salzige Komponente bereichert und wechselt seine Farbe zu schwarz-braun.

Das Erlebnis im Mund lässt sich so beschreiben: Vor dem Zerkauen schmeckt man das Salz. Der schöne Knack beim Draufbeißen gibt die hocharomatischen Pfeffersäfte frei, die sich frisch, ätherisch und mit leichter Säure auf der Zunge ausbreiten. Danach macht sich eine leichte Schärfe bemerkbar, die sich getrost als angenehme Gaumenwärme beschreiben lässt. Die feinen Kräuternoten und Pfefferaromen entzünden das Geschmacksfass endgültig und lassen es auf der Zunge explodiert.

Mehr Informationen

Fermentation. Ein sehr altes Thema, das gerade wieder voll en vogue ist. Zurecht, denn Fermentation ist eine richtig schöne Sache. Sie macht Lebensmittel auf ganz natürliche Art haltbar, gibt ihrem Geschmack eine völlig neue Facette und produziert Bakterien, die uns, besonders unserem Darm guttun. Sie ist Tradition und altes Handwerk aus einer Zeit, in der man Kühlschränke nicht kannte.

Durch das Hinzufügen von Salz wird dem Lebensmittel Saft entzogen. Unter Sauerstoffausschluss vergären die sekundären Pflanzenstoffe (Phenole) mit Hilfe von Mikroorganismen, die die Pflanze selbst mitbringt. Das Salz und der Vergärungsprozess machen das Lebensmittel haltbar. Aber nicht nur das, auch der Geschmack verändert sich. Die Aromen des Ausgangsprodukts werden um das Salz und die entstehende Säure ergänzt. Hinzukommen weitere Aromen, die durch die Umwandlung der sekundären Pflanzenstoffe entstehen.

Beim Fermentierten Kampot Pfeffer kann man die Umwandlung der sekundären Pflanzenstoffe auch sehr gut optisch erkennen, denn die grünen Farbstoffe der Pfefferfrucht werden durch enzymatische Oxidation schwarz-braun. Ein Phänomen, dass man auch vom aufgeschnittenen Apfel kennt.

Genuss-Empfehlung

Auf Käse, Tomaten, belegten Broten, Steak oder Gemüse. Perfekter Pfeffer für Rahmsaucen. Aber mal ehrlich: Pfeffer und Salz, das braucht man immer, deswegen ist sein Einsatzfeld nur dort begrenzt, wo man es nicht braucht. Der Fermentierte Kampot Pfeffer kann zerhackt, zerdrückt oder als ganzes Korn gegessen werden, empfehlenswert ist der Einsatz nach dem Garen.

Länderküche

Deutschland: Stullen, Tomatentarte, Lauchtarte, Rahmsaucen, Omelettes, Pilzgerichte, Bohnensalate.
England: Eton Mess.
Frankreich: Austern mit Vinaigrette.
Italien: Gnocchi al Gorgonzola, Saltimbocca a la Romana.

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UNSERE REZEPTE ZU Fermentierter Kampot

Dieses Produkt gibt es auch in folgenden varianten

Eure Fragen

Als eine der ältesten Herstellungs- und Konservierungsmethoden ist Fermentation die Gärung von Lebensmitteln unter Ausschluss von Luft. Dabei nutzt man das Grundprinzip: Kein Leben ohne Luft. Mikroorganismen entziehen den Verderbniserregern durch den Abbau organischer Substanzen und Senkung des pH-Werts die Lebensgrundlage. Als Nebeneffekt entstehen beim altbekannten mikrobiologischen Prozess des Fermentierens auch neue Aromen. Bevor Kühlschränke in den Haushalt einzogen, diente die Fermentation vornehmlich dazu, Lebensmittel ohne Kühlung haltbar zu machen. Doch als ebenso erwünscht erwies sich im Laufe der Zeit die Intensivierung der Aromen durch die Arbeit nützlicher Mikroorganismen. Fermentierter Pfeffer ist nur ein Beispiel für ein fermentiertes Lebensmittel. Auch edle Teesorten und intensiv duftende Bourbon Vanillestangen entstehen mit Hilfe der Fermentation. Ein weiterer geschätzter Nebeneffekt ist übrigens die ausgleichende Wirkung einiger fermentierter Lebensmittel auf die Darmflora.
Kampot Pfeffer gilt eine der edelsten Pfeffersorten von höchster Qualität und wird als Rarität gehandelt. Nur in zwei Regionen weltweit (Kampot/Kambodscha und Pondicherry/Indien) finden die Pfefferpflanzen optimale Wachstums- und Reifebedingungen vor, weswegen die Bezeichnung Kampot Pfeffer auch als offizielle Herkunftsbezeichnung für die Produktqualität steht. Pfeffer aus der Region Kampot bildet einzigartige Pfefferaromen aus, die sich von anderen Pfeffersorten erheblich unterscheiden. Dies hängt mit dem besonderen Klima in Kombination mit der Küstennähe, den nährstoffreichen Böden und dem bergigen Hinterland zusammen. In Kampot werden beim Anbau auf den Pfefferfarmen keine chemischen Pestizide und keine künstlichen Düngemittel eingesetzt. Alle Pfeffersorten sind gentechnikfrei. Anbau und Herstellung des fermentierten Pfeffers erfolgt in der Region Kampot nach alter handwerklicher Tradition in Handselektion. Die grünen Pfefferbeeren trocknen nicht vollständig aus – das ist ein wesentlicher Faktor. Die Gesamtheit der Aroma tragenden, fruchtig-scharfen Inhaltsstoffe bleibt so in ihrer ursprünglichen Komplexität erhalten.
Für beide Pfeffersorten werden die Pfefferbeeren grün und somit unreif geerntet. Schwarzer Pfeffer durchläuft auf der Pfefferfarm einen vollständigen Trocknungsprozess in der Sonne. Auch dabei setzt eine Fermentierung ein, während der die Beeren nachdunkeln und eine schwarze Farbe annehmen. Schwarzer Pfeffer zeichnet sich durch eine würzige Schärfe aus. Auch für die Pfefferspezialität „Fermentierter Pfeffer“ werden grüne, unreife Beeren geerntet. Diese werden direkt nach der Ernte in einem aufwendigen Verfahren mit Meersalz fermentiert. Während des Verfahrens werden die Beeren mehrmals gewendet, bis die Feuchtigkeit so weit entzogen ist, dass nur die aromatischen ätherischen Öle zurückbleiben, die für die weiche Konsistenz und den intensiven, fruchtig scharfen Geschmack der Pfeffersorte sorgen. Fermentierter Pfeffer aus Kampot verfügt über ein beeindruckendes Potpourri an Aromen. Anders als normaler schwarzer Pfeffer haben fermentierte Pfefferkörner eine weiche Konsistenz, die an Kaviar erinnert und ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis bietet.
Fermentierter Pfeffer ist ein Allrounder mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten – als ganzes Korn, zerdrückt, zerstoßen oder zerhackt. Einzig für das Mahlen in der Pfeffermühle ist der recht weiche, ölhaltige fermentierte Pfeffer weniger geeignet. Wie alle Pfeffersorten von hoher Qualität sollte auch fermentierter Pfeffer nicht mitgaren, sondern bei gegarten Gerichten wie Suppe, Saucen oder Eierspeisen zum Schluss zugegeben werden. Mit seinen scharfen, fruchtigen, süßlichen und würzigen Anklängen passt fermentierter Pfeffer aus Kampot hervorragend zu rotem Fleisch, insbesondere zu Steaks und Wild, aber auch zu Geflügel und Fisch. Darüber hinaus kann die Pfefferspezialität viele Gerichte der kalten Küche veredeln, zum Beispiel Käse (Ziegenkäse) und Gemüse (Tomaten).

Nährwerte für 100g

953.6
kJ
228
kcal
2.64
g
51.2
g
8.72
g
19.4
g
Brennwert
Brennwert
Fett
Kohlenhydrate
Eiweiß
Salz

Alle Rechtliche Angaben

Zutaten:

Grüner Kampot Pfeffer (80%), Meersalz, Wasser

Nährwerte pro 100 g

Brennwert kj 954 kJ
Brennwert kcal 228 kcal
Fett 2,6 g
davon gesättigte Fettsäuren 1,1 g
Kohlenhydrate 51 g
davon Zucker < 0,5 g
Eiweiß 8,7 g
Salz 19,4 g
Ursprungsland:

Kampot, Kambodscha

Rechtliche Angaben

Zutaten:

Grüner Kampot Pfeffer (80%), Meersalz, Wasser

Nährwerte pro 100 g

Brennwert kj 954 kJ
Brennwert kcal 228 kcal
Fett 2,6 g
davon gesättigte Fettsäuren 1,1 g
Kohlenhydrate 51 g
davon Zucker < 0,5 g
Eiweiß 8,7 g
Salz 19,4 g
Ursprungsland:

Kampot, Kambodscha

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