DIE MUTTER ALLER PFEFFERSORTEN: SCHWARZER PFEFFER
Zu den Pfefferartigen (Piperales) bzw. zu der Familie der Pfeffergewächse (Piperaceae) gehören über 1.400 verschiedene Pflanzenarten, aber nur eine liefert die uns die bekannten Pfefferkörner. Doch wie sieht diese Pflanze aus? Wächst Pfeffer am Pfefferbaum oder an einem Strauch? Im Grunde stimmt beides, denn Pfefferstrauch und Pfefferbaum bilden eine Einheit. Wer noch nie eine Pfefferpflanze in freier Natur gesehen hat, stellt sie sich meist strauchartig vor und ist erstaunt. Denn Piper nigrum ist eine Kletterpflanze, die an Bäumen emporwachsend eine Höhe von 10 Metern erreichen kann. Allerdings erreichen Kulturpflanzen auf Pfefferplantagen diese Höhe nicht, da dies die Ernte erschweren würde. Die Pfefferbauern halten die Pflanze daher auf einer Höhe von 3 bis maximal 4 Meter. Eine Pfefferpflanze kann bis zu 30 Jahre alt werden, wobei der Ertrag im Alter nachlässt. Die ersten Erträge in Form reifer Steinfrüchte, die aussehen wie Pfefferbeeren (Pfefferkörner), die zweimal im Jahr geerntet werden können, liefern Jungpflanzen im Alter von 3 Jahren.
FRESH & SPICY: DIE AROMEN VON FRISCH GEMAHLENEM SCHWARZEN PFEFFER GENIESSEN
Pfeffer gibt es heute günstig in jedem Supermarkt und in jedem Lebensmittel- oder Feinkostgeschäft zu kaufen. Dort werden meist neben ganzen Pfefferkörnern auch gemahlene Pfeffersorten angeboten. Wenn du gemahlenen Pfeffer kaufst, verzichtest du auf einen großen Teil des Aromenspektrums. Das gilt ebenso für Schwarzen Pfeffer und Pfeffermischungen in billigen „Pfeffermühlen“. Denn das Mahlwerk in diesen Wegwerfmühlen ist nicht hochwertig – der Inhalt meist ebenso wenig – und die Pfefferkörner werden eher zerquetscht als geschnitten. Profiköche verwenden für ihre Gerichte grundsätzlich frisch zerkleinerten Pfeffer, der idealerweise direkt mit der Pfeffermühle auf die angerichtete Speise gemahlen wird. So kommt nicht nur die feurige Schärfe zur Geltung, sondern alle würzigen Aromen können sich entfalten. Für Feinschmecker ist darum fertig gemahlener Pfeffer allenfalls eine Notlösung. Unsere Empfehlung lautet also eindeutig: Kaufe ganze Pfefferkörner und mahle sie frisch in einer soliden, nachfüllbaren Pfeffermühle mit scharfem Mahlwerk.
UNSER ECHTER HENNES FINEST KAMPOT PFEFFER: PFEFFER VON AUSERLESENER QUALITÄT
Möchtest du wissen, was nun eigentlich das Besondere an unserem Kampot Pfeffer ist und hast keine Zeit, alle Artikel auf unserer Seite rund um den Pfeffer aus Kampot zu lesen? Dann erklären wir es dir hier so kurz und knapp wie möglich! Die entscheidenden Argumente sind Herkunft, Anbauweise, fairer Handel und natürlich die einzigartige Qualität des Pfeffers aus den Anbaugebieten in der Provinz Kampot. Unter allen Qualitätsstufen des Pfeffers nimmt der Kampot Pfeffer bereits aufgrund seiner Anbauregion eine Spitzenstellung ein. In einer kleinen Anbauregion wie Kampot sind Anbau, Ernte und Weiterverarbeitung der Pfefferkörner traditionell naturnah und nachhaltig. Stelle dir einmal folgende drei Fragen:
- Lege ich als Konsument Wert auf ein erstklassiges, reines Produkt?
- Sind mir umweltverträgliche Produktionsmethoden wichtig?
- Möchte ich, dass die Pfefferbauern einen fairen Preis für ihr Produkt erhalten?
Beantwortest du diese drei Fragen mit „ja“, kannst du dich mit einem guten Gefühl für unseren Hennes Finest Pfeffer entscheiden und als Konsument Einfluss auf die Qualitäten und Produktionsmethoden nehmen. Du unterstützt eine Region, in der Pfefferanbau eine sehr lange Tradition hat. Das Pol-Pot-Regime unterbrach diese Tradition, erst seit 2006 wurden die Felder langsam rekultiviert. Inzwischen gehört der Kampot Pfeffer wieder zu den weltweit besten Pfeffersorten. Der Grund dafür ist die Kombination aus perfekten Bedingungen und dem sorgfältigen Anbau.
EIN WICHTIGER HINWEIS ZUM BIO-SIEGEL
Bioanbau gewinnt an Bedeutung und das ist uneingeschränkt zu befürworten. Für kleine Betriebe ist es aber häufig aus Kostengründen nicht möglich, sich zertifizieren zu lassen und das begehrte BIO-Siegel zu erhalten, obwohl sie die Bedingungen erfüllen. So ist es auch bei den kleinen, familiär bewirtschafteten Pfefferfarmen rund um Kampot. Zwar bauen die Familien den Pfeffer in Handarbeit an und setzen keine künstlichen Düngemittel oder Pestizide ein – aber sie dürfen ohne Zertifikat den Pfeffer nicht als Bioprodukt verkaufen. Jede Farm müsste einzeln zertifiziert werden, was momentan nicht leistbar ist. Wir von Hennes Finest überzeugen uns regelmäßig davon, wie der Kampot Pfeffer erzeugt wird und wir wissen, dass die Anforderungen an ein Produkt aus biologischer Landwirtschaft meist sogar übertroffen werden. „Unser“ Pfeffer darf aus den genannten Gründen zurzeit dennoch nicht als Bio-Pfeffer vermarktet werden – aber was nicht ist, wird sicher noch werden! Wir kennen alle unsere Kleinbauern und wissen, mit welcher Leidenschaft und welchem Stolz sie ihre Farmen bewirtschaften. Willst du sie auch kennenlernen? Dann besuche sie auf der Seite Unsere Kleinbauern.
Daten und Fakten zum weltweiten Pfeffermarkt, findest Du hier.
Hier gibt es mehr Informationen zu den unterschiedlichen Qualitätsstufen von Pfeffer.
Und hier kannst du dir verschiedene Pfeffersorten anschauen